Doctoral Thesis / Dissertation from the year 2003 in the subject Business economics - Miscellaneous, grade: 3 (C), Vienna University of Economics and Business (Sociology), language: English, abstract: Ausgehend von einem internationalen Forschungsprojekt beschنftigt sich die Dissertation mit der Frage nach Rollen und Visionen ِsterreichischer Stiftungen sowie deren Zukunftsperspektiven. Es wurden ؤnderungen vorgenommen, die speziell für ضsterreich gültig sind. Die vorliegende Arbeit bietet Einblick in die geschichtliche Entwicklung des ِsterreichischen Stiftungssektors, behandelt die zwei Gesetzesgrundlagen - BStFG und PSG, die die Stiftungslandschaft spalten - und beschreibt das Feld heimischer Stiftungen sowohl mittels Charakterisierung und Klassifikation von Stiftungen als auch anhand konkreter Zahlen. Eine empirische Untersuchung, bei der Experten und Stiftungsvertreter befragt sowie schriftliche Unterlagen ausgewertet wurden, führte zur Ausarbeitung von 6 Fallstudien, anhand derer die Forschungsfragen aufgerollt und beantwortet werden. Die Diskussion basiert einerseits auf theoretischen Grundlagen von Wohlfahrtsstaat und NPO-Sektor allgemein, andererseits auf den Resultaten der Studien. Die Zukunft betreffende Aspekte wie das sich نndernde soziale und politische Umfeld, EU-Erweiterung sowie organisationsspezifische Faktoren werden erِrtert. Die Untersuchung hat zu einem neuen Rollenmodell ِsterreichischer Stiftungen geführt. Am wichtigsten bei gemeinnützigen Institutionen sind Ergنnzung der staatlichen Aktivitنten, Bewahrung künstlerischer oder kultureller Leistungen und die Fِrderung sowohl von Innovation als auch Pluralismus wنhrend Privatstiftungen mit rein eigennützigem Zweck vor allem ein Kapitalmarktinstrument darstellen. Betreffend die Zukunft sind keine grenzüberschreitenden Aktivitنten geplant, innerhalb ضsterreichs wird jedoch eine steigende Bedeutung von Stiftungen erwartet, da sich der Staat immer mehr aus seiner sozialen Verantwortung zurückzieht