Diese Arbeit untersucht den Einfluss von Modellunsicherheit und persistentem Konsum- und Preissetzungsverhalten in neukeynesianischen Modellen, welche die Annahme rigider Preise mit modernen makroِkonomischen Methoden verbinden und seit einigen Jahren der Standard in der geldpolitischen Analyse sind. Da eine Zentralbank ihre Zinssetzung unter Unsicherheit über die Zusammenhنnge der ضkonomie fنllt, wird mittels einer robusten Kontrollmethode durch Stِrung der Modellgleichungen ein worstcase Szenario untersucht. Die Analyse zeigt, dass die Verwendung einer regelgebundenen Geldpolitik, welche sich auf die Beeinflussung der Erwartungen der Wirtschaftssubjekte verlنsst, unter Unsicherheit zu einer Destabilisierung der Volkswirtschaft führen kann, wenn die Unsicherheit unbegründet und das Referenzmodell zutreffend ist, da sowohl Erwartungen als auch Geldpolitik aus einem falschen Modell abgeleitet werden. Dies stellt die Vorteilhaftigkeit einer geldpolitischen Commitment Strategie in Frage und zeigt zudem, dass eine Absicherung gegen Unsicherheit nur auf Kosten der durchschnittlichen Güte der Geldpolitik erreicht werden kann.